Zusammenfassung: Der Januar in der Finanzwelt

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Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon häufen sich Ereignisse in der globalen Wirtschaft- und Politikwelt. Generell wird die Deutsche Payment immer am Ende des Monats wichtige Informationen aus der Finanzwelt als Blog Post zusammenfassen. So können wir alle immer am Ball bleiben!

Währungen

Dollar

Der Dollarkurs wertet unaufhaltsam gegen den Euro auf. Am 29. Januar bekommt man für einen Euro nur noch umgerechnet 1,13 Dollar. Vieles hängt mit dem starken Wachstum der Amerikanischen Wirtschaft zusammen. Der niedrige Ölpreis und das schleppende Wachstum der Eurozone, tragend maßgeblich zu diesen Entwicklungen bei, berichtete Die Welt.

Der folgenden Infografik können Sie entnehmen, wie sich der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar über ein Jahr entwickelt hat.

 

Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 22.01. beschlossen, Staatsanleihen für bis zu 1,1 Billion Euro zu kaufen (monatliche Ankäufe im Wert von 60 Milliarden Euro – bis September 2016), berichteten Zeit Online und Spiegel Online.

Die Grundlage des Beschlusses der EZB sei, die deflationären Tendenzen innerhalb der Eurozone zu bekämpfen und den Zinsrückgang anzutreiben.

Franken

Am 15.01. hat die Schweizer Notenbank die Festsetzung des Schweizer Franken freigegeben. Innerhalb weniger Minuten ist der Euro auf unter einen Franken abgestürzt, um sich später bei einem 1:1 Verhältnis einzupendeln. Die Abwertung betrug somit mehr als 30 Prozent, wie die FAZ berichtete. Seit 2011 hatte die Notenbank den Franken durch Interventionen am Kapitalmarkt künstlich bei 1,20 EUR für pro Franken gehalten.

Der Grund, laut SNB-Chef Jordan, sei die Euro-Krise, welche eine künstliche Aufrechterhaltung des Franken Kurses nicht mehr nahelege.

Ölpreise

Die Ölpreise fallen seit Juni 2014 weltweit massiv. Global gibt es weniger Bedarf wie die BBC berichtet. Der Fracking-Boom in der USA und die Entscheidung der OPEC (The Organization of Petroleum Exporting Countries), die Produktion nicht zu drosseln und somit den Ölpreis aufrecht zu erhalten, beeinträchtigen den Preis.

Für ölexportierende Länder wie Russland, Syrien oder Irak, ist der Verfall des Ölpreises verheerend. Für Russland ist das Energiegeschäft von zentraler Bedeutung und leidet verstärkt unter Preisverfall.

Zusammengefasst

Vieles hing in der globalen Wirtschaft diesen Monat mit der Geldpolitik und der Entwicklung des Ölpreises zusammen. Wir sind gespannt auf die wirtschaftlichen Entwicklung in 2015.