Zusammenfassung: Neue Authentifizierungsprozesse im Banking

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Wir haben es satt mit der Bankbürokratie – neue Authentifizierungsmethoden zeigen, wie die Technologie unsere persönlichen Finanzen optimiert. Dazu gibt es Fortschritte im biometrischen Technologiebereich für diverse Bankvorgänge sowie online- und mobiles Banking.

Number26 ist die neuste Variante des „modernen Girokontos“, womit man sich innerhalb von wenigen Minuten (unter 8 Minuten, laut der Webseite) für ein Konto mit einer gebührenfreien MasterCard anmelden kann. Die Kreditkarte funktioniert mit Prepaid-Funktion und wird in ein paar Tagen per Post zugeschickt, sagt einer unserer Mitarbeiter, der den Onboarding-Prozess selber getestet hat. Alle üblichen Funktionen können mit Handy oder Desktop getätigt werden.

Laut CNN Money hat MasterCard ihre Testphase zur Authentifizierung per Gesichtsscan angekündigt. 500 MasterCard-Testnutzer dürfen ihren Online-Kauf entweder per Fingerabdruck oder Selfie autorisieren. Weitere Details sind noch nicht bekannt. Im Herbst 2015 soll MasterCard die ersten Nutzer zur Testphase einladen.

Auch ING NL ist in diesem Bereich fortgeschritten – Kunden der niederländischen Bank können jetzt per Stimmungserkennung (iOS/Android) oder Fingerabdruck (nur iOS) auf dem Smartphone bezahlen. Seit März 2015 konnten ING-App-Nutzer schon mit dieser Methode alle andere Funktionen rund ums Banking nutzen. Laut der Bank nutzt jeder dritter das Fingerabdruck-Log-in und 100.000 den Log-in per Stimmungserkennung.

In der Ernst & Young Umfrage „Global Consumer Banking Survey 2014“ sieht man die aktuelle weltweite Nutzung verschiedener Banking-Kanäle (s. 25). Bankkunden loggen sich mindestens einmal die Woche auf ihrem Konto im Internet oder per App ein. Allerdings gibt es immer noch Aktivitäten, z. B. Geldanlegen, die sie lieber persönlich in ihrer Filiale tätigen. Wir fragen uns, wie die Entwicklung weitergeht, denn jetzt können bereits viele Bankaktivitäten per Internet und App erledigt werden.