Marktreport eCommerce: Wo liegt das globale Geschäft?

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Was ist ein besonders interessanter Markt für meinen Online-Handel? Über welche Kanäle werden dort die Waren abgesetzt? Wie wird bestellt? Der Branchen-Blog von Remarkety hat die Top 10 im eCommerce, Trends und aktuelle Zahlen aus den nationalen Märkte zusammengefasst.

Rein vom Volumen her kann sich der chinesische Markt weiter absetzen – für 2019 wird hier sogar eine Trillion US Dollar an Umsatz prognostiziert. Die Nummer zwei im Onlinehandel sind die USA mit deutlich über 300 Milliarden US-Dollar Umsatz (in 2014). Im Gegensatz zu China, wo bereits über die Hälfte der Kunden mobil bestellt, wird in USA aktuell noch über 70% via PC umgesetzt.

UK ist der größte EU-Markt und die Nummer drei weltweit. Auch hier ist der PC der Hauptvertriebskanal. In der Zeit nach 18 Uhr ist Rush-Hour im eCommere, dann wird mehr als ein Drittel der Waren umgesetzt. Deutschland ist hinter Japan die Nummer 5 weltweit, auch hier machen Mobiltelefon und Tablet nur rund ein Viertel des Umsatzes aus. Im Gegensatz zu UK ist hier die umsatzstärkste Zeit allerdings der Vormittag. In Frankreich nutzen weniger Personen als in Deutschland generell das Internet und es wird ungern auf Websites eingekauft, die nicht aus Frankreich kommen – lediglich 19 % des Gesamtvolumens gehen an ausländische Händler.

Ganz im Gegensatz zu Kanada: Die weltweite Nummer 8 bietet auch Potential für Händler, die international tätig aber nicht in Kanada ansässig sind. Fast 30 Milliarden Dollar ist der hiesige eCommerce Markt schwer, fast die Hälfte (45 %) geht an ausländische Händler.

Nicht in den globalen Top 10 tauchen die wichtigen EU Märke, Italien und Spanien, auf. Sie gehören mit einem Transaktionsvolumen von gemeinsam über 30 Milliarden US-Dollar zumindest auf dem Kontinent ebenfalls zu den Big Playern.