Kreditkarten Chargebacks – für Händler mit dem richtigen Partner ein kalkulierbares Risiko

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Ein Chargeback bei Kreditkartenzahlungen ist nichts anderes als eine Rücklastschrift im klassischen Bankenverkehr. Ein Chargeback wird vom Kreditkartenhalter ausgelöst. Dafür muss der Kreditkartenhalter bei der kartenausgebenden Bank (Issuer) eine Meldung erstatten. Die wichtigsten Gründe dafür sind: Zum einen Missbrauch der Kreditkartendaten und Betrug, oder zum anderen Nicht-Erhalt von Waren und Leistungen, die mit der entsprechenden Kreditkarte durch ihren Inhaber rechtmäßig bestellt worden sind.

Ein Händler, der sich mit einem Chargeback konfrontiert sieht, erfährt davon über sein Payment-Gateway sowie in der Regel per E-Mail vom kartenabwickelnden Institut (Acquirer). Als betroffener Händler sollte man sofort nach Mitteilung den Vorgang prüfen. Falls der Händler seine Leistung ordnungsgemäß erbracht hat, legt er Widerspruch ein – ein sogenanntes Representment. Dafür sollte er seinerseits den Vorgang gut dokumentieren, z. B. durch Lieferscheine beim Warenversand. Das Representment geht dann an den Acquirer und muss spätestens 30 Tage nach dem Chargeback erfolgen.

Aquirer unterstützen ihre Kunden im Representment. Alexander Berrai von der Deutschen Payment geht einen Schritt weiter: „Wir beraten unsere Kunden schon am Anfang der Geschäftsbeziehung, wie sie das Risiko eines Chargebacks durch gezielte Maßnahmen bereits im Vorfeld minimieren können. Falls es im Einzelfall dann doch dazu kommen sollte, führen wir unsere Kunden durch das Verfahren und die termingerechte Vorgehensweise.“