Bitcoin-Mining Firmen kassieren Millionenstrafe für Schneeballsystem

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08/06/2017

Den Firmen GAW Miner und Zenminer wird vorgeworfen ein Schneeballsystem betrieben zu haben. Die Unternehmen verkauften Rechnerleistung für Bitcoin-Mining die nie vorhanden war. Dafür wurden Sie jetzt von der US-Börsenaufsicht zur Zahlung einer Strafe von mehreren Millionen verurteilt.

Der Betrieb von sogenannten Schneeballsystemen gilt in den meisten Ländern als Betrugsdelikt. Die Aufsichtsbehörde (SEC) wirft den Unternehmen vor, ein solches Schneeballsystem (auch Pyramidensystem genannt) betrieben zu haben.

Der Gründer Joshua G. hat der im Jahr 2015 eingereichten Klage zufolge über beide Firmen „Hashlets“ genannte Anteilsscheine verkauft, die angeblich Hashingleistung für Bitcoin-Mining garantierten. Tatsächlich sollen beide Firmen aber weit über die vorhandene Rechnerkapazität hinaus Anteile verkauft haben, so dass ein Großteil der Investoren für fiktive Leistung bezahlte. Die regelmäßigen Ausschüttungen an bestehende Investoren stammten demnach hauptsächlich nicht aus Mining-Gewinnen, sondern aus den Geldern neuer Investoren. Rund 10.000 Anleger sollen fast 20 Millionen US-Dollar in das System gesteckt haben.

Nach Mitteilung der SEC müssen beide Firmen nun eine Strafe von über 10 Millionen US-Dollar zahlen sowie ein Bußgeld von jeweils einer Million US-Dollar.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf www.heise.de.


Quellen:
[1]Heise Online (2017), www.heise.de, Zugriff am: 12.06.2017.
[2] Wikipedia (2017), www.wikipedia.de, Zugriff am: 12.06.2017.